Welche Sparmöglichkeiten hat der Staat um einen Haushalt hinzubekommen ohne das die Bürger zu stark zur Kasse gebeten werden?


1. Reduzierung der Abgeordnetenzahl im Parlament auf maximal 400 Abgeordnete. Die Anwesenheit der heute 630 Abgeordneten ist bei Debatten oft niedrig, etwa 10% im Durchschnitt, da sich die parlamentarische Arbeit größtenteils in Ausschüssen abspielt. Man sieht oftmals viele leere Stühle im Parlament.

Die meisten Abgeordneten, nehmen somit ihre Arbeit als Abgeordnete/r nicht ernst. Für solche Parlamentarier muss Deutschland keine Steuergelder ausgeben und hier hat man schon einmal ein ordentliches Einsparpotenzial.


2. Diäten (steuerfrei) der Parlamentarier werde systematisch und fast automatisch erhöht. Hier machen sich unsere Parlamentarier permanent die Taschen voll auf Kosten der Steuerzahler. Hier könnte man auch in großes Einsparpotenzial haben.


3. Steuerverschwendungen müssten gesetzlich verboten und unter Strafe gestellt werden. Dadurch sollten die verantwortlichen Entscheidungsträger Sorge tragen sorgfältig mit Steuergeldern umzugehen, anstatt diese mit vollen Händen zum Fenster rauszuwerfen, ganz getreu dem Motto: „Ist ja nicht mein Geld, also raus damit“. Wie viele Steuergelder im Jahr so rausgeschmissen werden, deckt der Bund der Steuerzahler (BdSt) Jahr für Jahr auf und dokumentiert diese in seinem Schwarzbuch. https://www.schwarzbuch.de/aufgedeckt/steuergeldverschwendung-alle-faelle


Hier müssten diejenigen so bestraft werden, dass sie mit ihrem Privatvermögen haften, für diese unnötige, fachlich unkompetente Steuerverschwendung.
Erst dann werden solche Behördenmitarbeiter sich zehn mal vorher überlegen, ob sie dafür Steuergelder ausgeben oder ob diese Ausgabe völlig unsinnig ist und man lieber diese Gelder lieber für sinnigere Möglichkeiten ausgibt. Davon haben wir ja unzählige Projekte in Deutschland, wie z.B. Schultoiletten, Digitalisierung, mehr Polizisten, gute Gesundheitsversorgung vor Ort oder im nahen Kreis  des Wohnortes, uvm. wo Steuergelder sinnvoll ausgegeben werden könnten, zur Freude der Bürger.


4. Bürokratieabbau & Deregulierung: Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, um private Investitionen zu erleichtern und die Wirtschaft anzukurbeln.

Ein Abbau von Bürokratiekosten um 25 % könnte die Wirtschaft um rund 16 Milliarden Euro pro Jahr entlasten. Dies betrifft vor allem die Vereinfachung von Berichtspflichten für Unternehmen.


5. Krisengewinner zur Kasse bitten. Viele Konzerne haben sich auf Kosten der Allgemeinheit  eine goldene Nase verdient. In Zeiten wie CORONA, Ukraine-Krieg oder Nah-Ost-Krieg, stiegen die Preise bei Lebensmitteln, Toilettenpapier, Energie, Heizöl oder Kraftstoffe in Dimensionen, die nicht mit den Krisen allein begründet werden können. Da spielte dann noch der Mitnahmeeffekt, der Konzerne eine große entscheidende Rolle.

Diese geldgierigen Konzerne müssten Kraft entsprechenden Gesetz endlich zur Kasse gebeten werden, um Übergewinne abzuschöpfen, die sie den Steuerzahler/Kunden aus der Tasche gezogen haben.


6. Medikamente

Auch bei den Medikamentenkosten könnte ein Einsparpotenzial ausgeschöpft werden.

Eine Erhöhung des Herstellerabschlags für patentgeschützte Arzneimittel auf 17 % könnte weitere 3 Milliarden Euro einbringen.

Neue, innovative Medikamente sind aufgrund hoher Entwicklungskosten sehr teuer. Aber müssen wir es hinnehmen, das manches Medikament mmehrere Millionen kostet?




Weitere Hochpreiser: Medikamente wie Kaftrio (gegen Mukoviszidose) kosten ca. 275.000 Euro pro Patient und Jahr. Zudem gibt es Präparate wie Fabhalta (ca. 112.000 € pro Packung).


Hier müsste der Staat mit den Pharma-Konzernen deutlich günstigere Preise aushandeln, damit unserem Gesundheitssystem nicht der Atem ausgeht.


7. Google, meta, amazon, Apple, IKEA, Starbucks & Co. nutzen legale Steuertricks, um trotz Milliardenumsätzen in Deutschland kaum oder keine Ertragssteuern zu zahlen. Durch Lizenzgebühren und komplexe Konzernstrukturen (z.B. "Double Irish") werden Gewinne in Niedrigsteuerländer verlagert.


Details zur Steuervermeidung: Tech-Giganten (Google, Apple, Amazon, Meta) verlagern Gewinne über Lizenzgebühren an Tochtergesellschaften im Ausland, wodurch in Deutschland der steuerpflichtige Gewinn auf nahezu null sinkt.


Strukturen: Oft genutzt werden Zwischengesellschaften in Irland oder den Niederlanden, um die Gewinne weiter in Steueroasen zu verschieben.


Systematisches Vorgehen: Laut Oxfam Deutschland haben neun von zehn weltweit agierenden Konzernen mindestens eine Tochterfirma in Steueroasen.


Maßnahmen dagegen: Seit 2024/2025 greift eine EU-Richtlinie zur globalen Mindestbesteuerung von 15 Prozent für Unternehmen mit einem Umsatz über 750 Mio. Euro, was solche Praktiken langfristig eindämmen soll.

Obwohl diese Praktiken legal sind, führen sie zu erheblichen Steuerausfällen für den deutschen Fiskus.


Hier müsste man gesetzlich festlegen, dass generell jeder, der in Deutschland etwas verkauft, ob Dienstleistungen oder materielle Artikel, etc. in Deutschland die gesetzlichen Steuern abzuführen hat, ohne „Wenn und Aber“!


8. Solidarbeitrag der Spitzenverdiener:innen

Deutschland hat eine der höchsten Vermögenskonzentration in der Eurozone. Dennoch träg Deutschland aber mit Vermögen am wenigsten zum Steueraufkommen bei. Dies zu ändern ist nicht nur möglich, sondern dringend notwendig.


9. Digitalisierung im Gesundheitssystem – 42 Milliarden Euro


Jeder, der in Deutschland mit Ämtern zu tun hat, kann von mangelnder Digitalisierung Horror-Geschichten erzählen: Passbilder, die analog eingereicht werden müssen, nur um dann eingescannt zu werden, Behörden, die noch Fax-Nummern ausweisen und so weiter. Das beeinträchtigt die Effizienz der öffentlichen Verwaltung erheblich. Mit mehr digitalen Services wäre das Leben nicht nur für Bürger einfacher, sondern alle Vorgänge würden auch schneller bearbeitet – und damit Kosten sparen.


Besonders gut quantifizieren lässt sich das für den Gesundheitssektor. Hier hat die Unternehmensberatung McKinsey zwischen 2018 und 2023 mehrere Analysen durchgeführt und ein riesiges Potenzial gefunden. Bis zu 42 Milliarden Euro pro Jahr ließen durch den Einsatz digitaler Technologien einsparen. Das wäre rund ein Achtel aller Kosten im Gesundheits- und Pflegesystem. Erst 1,4 Milliarden Euro dieses Potenzials seien bisher erschlossen.


Elektronische Patientenakte hat den größten Hebel


Die Einsparungen verteilen sich dabei auf viele, einzelne Projekte. Den größten Hebel sehen die Analysten bei der elektronischen Patientenakte. Sie allein könnte sieben Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Weitere 5,7 Milliarden Euro ließen sich durch Telekonsultationen, also Online-Sprechstunden von Ärzten, einsparen, 4,3 Milliarden Euro durch Remote-Monitoring von Patienten, also ebenfalls online durchgeführte Überwachung des Gesundheitszustandes, 2,5 Milliarden Euro durch eine Online-Terminsteuerung und rund eine Milliarde durch elektronische Rezepte. Ein großer Teil der 42 Milliarden Euro ergibt sich zudem dadurch, dass durch digitale Services die Leistungen besser würden und Menschen deswegen schneller gesund oder seltener krank werden würden.


Digitalisierung würde nicht nur im Gesundheitssystem viel Geld einsparen. Potenzial gibt es auch bei der Bürokratie im Allgemeinen. Hier fallen die Kosten aber meist bei den Unternehmen und nicht beim Staat an, weswegen es keine genauen Analysen gibt, wie viele Milliarden Euro der Bundeshaushalt einsparen könnte, wenn Vorgänge besser digitalisiert wären. Das Ifo-Institut schätzt aber, dass die Wirtschaftsleistung heute schon 146 Milliarden Euro höher liegen könnte, wären Behörden bereits von zehn Jahren konsequent digitalisiert worden. Das würde auch zu entsprechend Mehreinnahmen bei Steuern führen, diese sind aber nicht genau beziffert.


Wichtig dabei auch: Würde die Bundesregierung dieses Thema jetzt umsetzen, würde es einige Jahre dauern, bis sich das volle Potenzial entfaltet, da entsprechende Projekte eben auch erst, teils aufwendig, umgesetzt werden müssten.


10. Abbau von klimaschädlichen Subventionen – 33 Milliarden Euro


Im Bundeshaushalt stecken immer noch eine Menge umstrittener Subventionen oder Steuerprivilegien. Ökonomen kritisieren diese vor allem, weil sie nicht mit der zu Klimaneutralität verpflichteten Politik vereinbar sind – und damit eigentlich gestrichen werden könnten. Konkret geht es um folgende Punkte:



11. Militärausgaben – Bis zu 10 Milliarden Euro pro Jahr


Wo viel Geld generell ausgegeben wird, wird auch meist viel Geld verschwendet. Das wurde schon bei einer Untersuchung der Hertie School of Business in Berlin zu Großprojekten in Deutschland allgemein deutlich. Bei einer Analyse des Bundesverteidigungsministeriums zeigte sich bereits 2015, dass bei Bundeswehr-Großprojekten die kalkulierten Kosten im Schnitt um 29 Prozent überschritten werden.


Was heißt das für die Zukunft? In diesem Jahr darf Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mehr als 80 Milliarden Euro ausgeben, künftig könnten die Verteidigungskosten auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes steigen. Das würde die Ausgaben noch einmal verdoppeln. Das bestehende Sondervermögen Bundeswehr und das neue Sondervermögen für Verteidigung machen dies möglich, ohne die Schuldenbremse des Grundgesetzes beachten zu müssen.


Nun ist nicht klar, wie groß der Anteil der Bundeswehr-Ausgaben in den kommenden Jahren für Großprojekte wie die Anschaffung neuer Flugzeuge, Schiffe oder Drohnen ausgegeben werden wird. Allerdings sind die Sondervermögen gerade für solche Ausgaben geschaffen worden. Realistisch anzusetzen wäre also eine Summe von 20 bis 30 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn sich davon ein Drittel durch bessere Planung und Kostenkontrolle einsparen ließe, wären das also rund sieben bis zehn Milliarden Euro pro Jahr.


Man sieht, wenn man nur will, gibt es deutliches Einsparpotenzial, was den Bundeshaushalt stark entlastet, ohne den kleinen Mann weiterhin zu belasten. Wenn dann auch eine gerechte, faire Verteilung dieser Gelder erfolgt, sind doch alle glücklich und zufrieden. Wenn es aber nach Friedrich Merz geht, hängt man die Kleinen und die Großen lässt man laufen.

Das nenne ich ein unfaires Verhalten unseres Bundeskanzlers. An den Umfragewerten und der Stimmung in unserem Land, sieht man, dass viele Bürger in Deutschland unseren Bundeskanzler am liebsten abwählen möchten, da er nur die Interessen der Reichsten Mitmenschen und Konzerne vertritt, nicht die Interessen des Volkes.

Vor der Wahl großkotzig Versprechungen gemacht, die nicht gehalten wurden und jetzt sollen es die kleinen Bürger und die Mittelschicht ausbaden. Die reichsten Menschen und Konzerne werden von Friedrich Merz nicht mit ins Boot geholt, dass ist soziale Ungerechtigkeit und gehört abgestraft. Setzen 6!

und was sich dringend ändern muss

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